Leben

  • Alles zu seiner Zeit und nebenher und drumherum, da war es, da wird es und da ist es. Wie es sein soll, sollte und ebenso nur sein wird. Wir können uns nicht aussuchen, was uns im Leben begegnet. Selten haben wir die Wahl zu entscheiden, wann uns was im Leben passiert. Wie die Opfer von…

  • Wir haben mitten in der Nacht und ich hab durch Videos und TikToks gescrollt. Ich habe viel gesehen, viel ignoriert und Manches aufgenommen. Der Mehrwert lässt zu wünschen übrig. Es ist Kurzweil, eine Beschäftigung, die die Stunden füllt. Tiefsinnigkeit wäre schön, aber die dürfen wir meistens vermissen. Sex Sells, Aufmerksamkeitshascher und Ähnliches. Die reine Wahrheit,…

  • Draußen ist es grau, es regnet mal wieder nur. Ich würde mir etwas mehr Sonnenschein wünschen, aber dann wäre es auch wieder zu warm, wahrscheinlich. So kann man es mir nicht recht machen, beim Wetter auf jeden Fall nicht so einfach. Aber im Grunde ist es mir nicht so wichtig. Solange ich nicht nass werde,…

  • Ich streife durch mein Leben, wie der Wanderer auf eigenem Pfad. Ich weiß selber nicht, was ich noch vom Leben erwarte, erwarten darf. Erfolg, Ruhm, viel Geld? Mittlerweile bin ich zu alt dafür, noch mich nach so etwas zu sehnen oder es als einziges Ziel mir zu definieren. Um so älter man wird, um so…

  • Manchmal bin ich einsam. Und dann erinnere ich mich daran, dass ich mir selbst die beste Gesellschaft bin. Jeder Mensch kümmert sich um sich selbst und selten auch um Andere. Aber was ich mit der Zeit begreifen musste, ist das sich die meisten Menschen selbst an erste Stelle tun. Ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Sehnen und…

  • Was tun wir für diese Welt? Was tut die Welt für uns? Ist sie mehr als nur ein Ort auf dem wir verweilen dürfen? Mehr als nur ein Platz auf dem wir existieren? Ist sie ein Raum für Entfaltung? Eine Dimension voll der freiesten und fliegenden Ideen, die gemeinsam eine bessere Welt erschaffen? Sie ist…

  • Still ist es. Mucksmäuschenstill, und doch, da krächzen die Raben dort oben. In den Spitzen der Bäume zur pechschwarzen Nacht. Es knacken die Äste, es knistern die Blätter, es treibt der Wind fortan. Weiter und Weiter, da muss es gehen und obwohl es das nicht kann, zerfrisst das Verlangen die Spuren des Sehnens. Denn das…

  • Es ist so ein großes Wort, das Leben. Was man darin zusammenfasst ist so komplex und so viel, ich weiß nicht, ob ein Artikel dafür ausreicht, um das Thema gänzlich zu beschreiben. Vielleicht streife ich das Thema nur an Kernpunkten und den Rest, nun den überlasse ich Ihnen, damit Sie ihn weiterdenken, weiterformen können. Zu…

  • Wir vereinsamen, mit Menschen um uns herum. Da wir oft an uns selber schwer tragen und es nur mit uns alleine ausmachen. Wir teilen die schweren Momente mit niemanden und boxen uns selber dadurch. Das macht uns auf einer Seite stärker, aber auch einsamer im Gesamten betrachtet. Sicher, haben wir die Momente, wo wir wie…

  • Es gibt unendliche Ratgeber zu diesem Thema. Unmengen an Bücher, an Lektüren, an Internetseiten und an DVDs. Der Mythos “Glücklich sein”, ist ein festes, ein großes Thema, das unsere Zeit beherrscht. Solche Lektüren zeigen Ihnen dann einen Weg. Eine Beschreibung, ein Verfahren, denn leider brauchen Sie das, mit dem sich das Glück automatisch einstellt. Aber…

  • Sie wissen, dass Sie es tun sollten. Position ergreifen und sich das nehmen, dafür einsetzen, dass Ihnen wichtig ist. Aber es gibt Hindernisse? Irgendetwas stellt sich Ihnen in den Weg? Alleine ist es nicht schaffbar? Na, worauf warten Sie dann noch? Springen Sie. Und zwar genau über Ihren Schatten. Das Einsetzen Im Grunde genommen bedeutet…

  • Versuchen Sie einmal, eine Erinnerung, von einem Abend bis zum nächsten fest zu halten. Genau so lebendig, wie Sie sie eingefangen, aufgenommen haben, flüssig zu halten. Mit etwas Übung ist dies theoretisch möglich. Je nachdem wie wichtig, wie bedeutend, wie nahe gehend, fällt dies leichter, da es im Innern mit den entsprechenden Emotionen verbunden ist.…

  • Wir können von der Welt an für sich so nicht sprechen, denn sie alleine ist nichts als ein kreiselnder Planet. Gerade das nur, nun mal objektiv betrachtet, ist an für sich irrelevant. Widmen wir uns diesmal dem Subjektiven zu, wenn auch gleich die Worte nur immer malen und kreiseln und dennoch manchmal, ganz selten, in…

  • Das Glück der Zweisamkeit steckt im gemeinsamem Moment. In der Sekunde, in der wir vollkommen frei uns dem Anderen hingeben und mit ihm, in ihm aufgehen. Wir sammeln solche Momente, denn wir wissen um die Vergänglichkeit der Zeit. Was wir heute haben ist morgen bereits eine Erinnerung. Und halten wir sie nicht im Innern verewigt,…

  • Die tosenden Gedanken verkünden im Brausen nicht nur eine Wahrheit. Sie formen These und Wahrscheinlichkeit und bilden das erste Portal in eine mögliche Zukunft. Erst das Folgen des ausgetrampelten Pfades erhebt zum Bestand und ergibt letztendlich die schöne Gegenwart. So hören wir die Worte mancher Wahrheit, manchmal auch reine Lüge und dürfen auf ewig nur…

  • Die Stille übt sich keines Vergehens. Die Zeit, sie läuft so dickflüssig wie die rote Marmelade die Schneide des Messers hinunter. In Tropfen platscht sie auf die Wirklichkeit und gibt immer nur einen Ausschnitt der Gegenwart frei. Hinter trüben Augen beobachten wir die kleinen Gedanken. Wie sie kommen und gehen. Mal hierhin, mal dorthin. Und…

  • Jeden Tag eine andere Maske. Zu jedem Menschen, dem wir begegnen das passende Spiegelbild, das Fehler oder Optimum abbildet. So finden wir uns im Anderen, aber wie definieren wir uns? Wir sind nicht die Masken, die wir tragen. So kunstfertig erstellt um gegen die harte, manchmal raue, manchmal einsame, Realität gerüstet zu sein. Und doch…

  • Nimm den ersten Schluck Deines Lebens, Öffne die Augen, Sehe. Öffne den Mund, Atme. Öffne den Geist, Verstehe. Öffne Deine Seele, Fühle. Die Spuren, Die Bahnen, Die alles verknüpfen, Und im Fluss austauschend paaren

  • Ich sehe Dich und du schaust mir zu. So bin ich die eins und die zwei bist Du. Eine simple Gleichung aus zweien, die das Ergebnis des Einen hat, des Vollkommenen, des Ganzen, des Einzigen. So bist einer Muse gleich, die mich antreibt, in die Zeilen schickt, auf dass eine Seele ihr Lied malen, definieren…

  • Suchen wir, die Knospen des Lichtes in der untergehenden Sonne. Suchen wir, den Schatten in ihrem Angesicht, am Zentrum eines Zenites. Begründen wir, die Wahrheit in einem Wort und reihen Floskeln zu Zeilen an Thesen. Begründen wir, was erschaffen ohne Verstand, sich selber erklären muss.   Laufen wir, zum Ende der Welt, berühren den Horizont…