Wissen
-
Wer weiß denn, was wir eines Tages werden sein. Was uns in der Zukunft erwartet. Sicher können wir vorausberechnen, aber meistens ist es so, dass die Gegenwart und ihre Wirklichkeit Einfluss auf unsere Realität nehmen und alles verändern, was wir so schön vorbereiten. Wir sind so etwas wie Sklaven der Zustände. Marionetten, die herumgescheucht werden…
-
Wird man wahrgenommen, dann kann man auf zweierlei Weise damit umgehen. Entweder versteckt man sich, um keines Blickes Schau mehr zu tragen. Oder man plustert sich auf und zeigt jede Feder des prächtigen Gefieders. Wie auch immer man damit umgeht, ist mit nichten wichtig. Es zeigt nur die innere Wahrheit, das Selbstbewusstsein, das wir tragen…
-
Nachts sind alle Katzen grau. Und die Objektivität im Dunkel verschwimmt zu der eigenen Sicht der Meinung. Die Nacht ist der Ort, der Hort, der alles dankbar in das Grau der Gleichheit taucht. Was einem Nachts als Wichtiges erscheint, das muss es zu Tage nicht sein. Wenn die Welt schweigt, da sie im Schlummer der…
-
Die Nacht ist so ruhig, wie in meiner Seele ein Feuer brennt. Das mich nicht verzehrt, vielleicht auch nur antreibt? Die Sehnsucht nach Größerem als es das bloße kleinliche Alltagsleben verspricht. Ich suche die Unendlichkeit der Träume zu ergründen. Den Horizont der Allmöglichkeit zu streifen. Und vielleicht auch nur forsche ich nach einem Sinn für…
-
Freie Zeit ist etwas Schönes. Wenn man sie gewinnbringend nutzen kann. Das Kosten und Nutzen Denken ist so tief in unserem Innern verewigt, dass wir fast alles nach ihm bewerten. Dabei liegt der wahre Wert von Dingen, nicht in ihrem materiellen Wert, sondern davon wie viel es uns innerlich wert ist. Es hat keinen realen…
-
Wenn etwas einfach ist, dann ist es meistens der Mühe nicht wert. Erst wenn es schwierig wird, verdienen wir uns in der Tatkraft etwas. Wir werden belohnt für unsere Anstrengung. Manchmal wissen wir, was uns als Belohnung erwartet, im anderen Mal hoffen wir auf etwas, nur um dann doch was Anderes zu bekommen. Belohnungen sind…
-
Ich blogge ja nur, wenn ich mich dazu fühle. Das ist wohl auch der Grund, warum hier nur in unregelmäßigen Abständen etwas erscheint. Man möge es mir entschuldigen. Denn erzwingt man es auf egal welche Weise auch immer, dann macht es keinen Spaß und ebenso kommt dann nur Bockmist dabei heraus. Außerdem mache ich es…
-
Wir wachsen mit jeder Aufgabe, ob wir uns sie jetzt selber aussuchen oder sie uns auch auferlegt wird. Jede Schwierigkeit, die wir meistern, schleift unser Selbst ab, bis wir zum bestmöglichen unseres Seins herangewachsen sind. Genau deswegen müssen wir nicht dankbar für Hindernisse sein, aber wir erkennen ihren Nutzen an, auch wenn er sich uns…
-
In einer Welt, die von Informationen überflutet wird, scheint die Wahrheit oft wie ein kostbarer Schatz, den es zu finden gilt. Doch was, wenn der wahre Wert nicht darin liegt, die Wahrheit zu besitzen, sondern in der Suche nach ihr? Diese Frage mag auf den ersten Blick paradox erscheinen, doch sie birgt eine tiefere Weisheit,…
-
In einer Welt, die von Meinungen, Ideologien und vorgefertigten Denkmustern geprägt ist, scheint es manchmal unmöglich, wirklich unabhängig zu denken. Wir sind umgeben von gesellschaftlichen Normen, kulturellen Erwartungen und den ständigen Einflüssen der Medien. Doch was bedeutet es eigentlich, unabhängig zu denken, und wie können wir uns von den Dogmen befreien, die uns oft unbewusst…
-
In einer Welt, die oft von schnellen Antworten und klaren Lösungen geprägt ist, kann der Zweifel wie ein unwillkommener Gast erscheinen. Doch was wäre, wenn wir den Zweifel nicht als Hindernis, sondern als wertvollen Begleiter auf dem Weg zur Weisheit betrachten würden? Zweifel ist kein Zeichen von Schwäche oder Unsicherheit – im Gegenteil: Er ist…
-
Wir wachsen mit den Aufgaben. Um so mehr wir uns an etwas Neues herantrauen, zuerst wie NOOBs herumprobieren und dann immer mehr mit der neuen Aufgabe uns auch selber entdecken, unsere Schwächen und Stärken, die sich so offenbaren, um so mehr wachsen wir auch. Das zuerst Unbekannte wird zu unserem erklärten Ziel, das Mittel unseres…
-
Still ist es. Mucksmäuschenstill, und doch, da krächzen die Raben dort oben. In den Spitzen der Bäume zur pechschwarzen Nacht. Es knacken die Äste, es knistern die Blätter, es treibt der Wind fortan. Weiter und Weiter, da muss es gehen und obwohl es das nicht kann, zerfrisst das Verlangen die Spuren des Sehnens. Denn das…
-
Fleischmasse, die sich bewegt. Elektrische Funken, die über interne Bahnen geschickt werden und in eigener Gesetzmäßigkeit mal hier etwas aktivieren oder dort anregen, auf dass eine Sehne zuckt, ein Muskel sich zusammenzieht. Weiterentwickelte Tiere, die sich selber preisen auf Grund von der Entwicklung eben eines, der Intelligenz. Mit eben jenem sehen sie sich als Meister…
-
So, wie ich bin, bin ich vollkommen ausreichend. Das Gleiche gilt für Dich und Deine Existenz auf den Irrwegen dieses Lebens.Trotzdem muss man sich auf irgendeine Weise immer beweisen. Eine Botschaft alleine hat keinen Wert. Steht sie alleine und hat keinen Rückhalt von einer Masse irgendeiner Art, wird sie keiner wahrnehmen, ernst nehmen, sie als…
-
Wer etwas sucht, der will finden. Klar soweit? Definitiv und absolut eine Aussage, die man im ersten Blick unterschreiben kann. Was ich suche, wenn ich es wirklich finden will, das werde ich auch ausgraben. Koste es was es wolle. Aber was ist, wenn das, was ich finden will, was mich in genau dem Moment jetzt…
-
Es ist ein einsamer Weg, etwas Besonderes zu sein, wenn man nicht zur Norm gehört. Man kann in der realen Welt mit Niemandem darüber reden, weil es einfach niemand verstehen kann, der dem normalen Durchschnitt angehört. Zu begrenzt ist der Horizont und der Glaube an Möglichkeiten. Versucht man es doch, so wird man bestätigt, aber…
-
Mit jeder Erfahrung entwickeln wir uns weiter. Sei es emotional, lernen durch Schmerzen oder geistig, verinnerlichen durch Verstehen. Durch unser Unterbewusstsein selektieren wir, was wir bereit sind anzunehmen. Je nach Entwicklungsstand verstehen wir eines oder das Andere, während wir Manches, was wir noch nicht akzeptieren können einfach übersehen. Später, in der Rückschau zurück und mit…
-
Wissen an für sich ist rein. Es folgt weder Licht noch Dunkelheit. Aber es hat die Möglichkeit unser Sein zu verdammen oder zu erlösen. Es liegt an uns selber, was wir unterbewusst zu finden erwarten. Und nur das werden wir auch nur erkennen. Es kann sich uns die pure Erkenntnis präsentieren, aber wir werden sie…
-
Wir streuen unsere Essenzen in das Internet, nicht wissend, was damit passiert. Wir wissen nicht, was eine fremde Seele sich daraus zieht, zu welcher Handlung es sie antreibt. Und doch machen wir es, in leichtfertiger Sekunde, in verstreichendem Moment. Greift man einmal auf seine Gedanken, auf sein Inneres zu, so macht man es immer wieder.…