Freischreiberei
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Die Leere als Beginn Heute sind meine Gedanken leer. Sie schweben wie Nebelschwaden ohne Kontur durch meinen Kopf. Ich sitze vor dem leeren Bildschirm und spüre nur das sanfte Tippen meiner Finger auf der Tastatur, während die Wörter sich aneinanderreihen ohne klares Ziel. Es ist ein seltsamer Zustand – nicht unangenehm, eher wie ein weißes…
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Das weiße Blatt gleicht der Schönheit einer Leere, die niemals spricht und ewig nicht verschlingt. Es ist, wie die Knospe einer Rose, deren Schönheit sich im Sonnenschein abspielt. Noch unberührt, nicht angetastet und gemalt mit der Perfektion der Reinheit. Die Leere ist das Schweigen, das tausend Bände spricht. Eine Berührung, die zwar erahnbar ist, aber sich…
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In der Wüste der Nacht finde ich meine ureigene Macht. Denn wer hätte gedacht, dass man einfach nur aufwacht und über all die Dunkelheit nur lacht? Das Dunkel und das Vergängliche, auch wenn auf anhängliche Weise an mir hängt, und versucht, dass ein Selbst sich hinab senkt, aber all die Stärke des Optimismus fegt es…
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Unscheinbar steht sie in Mitten des Waldes. Das sich brechende Licht der untergehenden Sonne tanzt auf ihrem weißen Kleid. Sie ist die Braut ohne Bräutigam. Sie ist bereit das Versprechen für die gemeinsame Ewigkeit abzugeben, alles dafür zu opfern und sich de Zukunft einer Ehe zu widmen. Es ist ihr egal, wer der Ehemann wird.…
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Was auch immer Du in diese Welt hinausträgst, sorge dafür, dass es die Gleichheit der Eintönigkeit in Schutt und Asche hinterlässt. Lass Deine Seele aufschreien, auf dass sie das Licht der Freiheit in Anderen erweckt. Deine Kunst soll voll so gravierendem Gehalt sein, dass es die blinden, stummen, tauben Affen von ihrem Hocker der Gleichgültigkeit…
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Sie ist die Eine, die Reine, nicht die Meine, die sich an den Baum anschmiegt. Einladend schon fast, schickt sie ihren Blick herüber. Ganz offen, ohne einen hinterlistigen oder versteckten Gedanken, lädt sie mich ein, zu ihr zu kommen. Noch hadere ich mit mir, mit der Situation, mit diesem all zu kostbar dargebotenem Geschenk. Soll…
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Wie die zarte Rose ihre Blütenblätterpellend offenbart, so nur bietest du zaghaft Dein Inneres an. Aufdass sich jemand Deiner Knospe vorsichtig nähere und ihr dieAufmerksamkeit schenkt, die sie alleine verdient. Denn so schüchterndu bist, genau so verletzlich bist Du auch. Deswegen nur, verstecktdie Unschuld sich im düsteren Wald neben den knarrenden Ästen dervertrockneten Bäume, auf…
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Ich bin für Dich da. Jetzt, zu aller Zeit und dann auch in der Schönen an Zukunft. Denn ich schätze wert, was Du bist und wie Du bist. Denn Deine Worte sind der Sing Sang Deiner Seele. Dein Innerstes, das in höchsten als auch tiefsten Tönen trällert. Der Augenblick, dieser Moment, diese Sekunde, sie gehört…
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Sie lädt uns ein, im Blicke bereits, von ihr zu kosten. Ihr sattes Rot verspricht uns die süßesten Geschmäcker. Ihre saftigen Kerne versprechen uns den Gaumenschmaus schlechthin. Wir wissen aber, dass es alleine die Zeit ist, die uns diese Gegenwart nur malt. Denn gehen wir in die Zukunft, so wird aus dieser saftigen Frucht ein…
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Einsam übt der Baums sich seines Erblühens. Manifestiert am Abgrund der Tiefe. Direkt vor dem Abgrund der Schwäche und des Zweifels. Die untergehende Sonne des Verfalls schickt seine müden Strahlen über die vertrockneten Äste. Früchte hoffen wir hier umsonst zu finden. Blätter, vergilbt und gezeichnet vom Kreislauf des Vergehens fallen langsam auf den tiefen Grund…
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Die Spinnweben der Vergangenheit verzieren das morsche Holz. Die Nacht der Einsamkeit erfüllt den Himmel. Ab und an da krächzen die Begleiter des Nachrufes in die weite Ferne. Wecken auf, aus der Trance verhüllter Erinnerung. Die Besucher dieses Gebäudes graben nach den Geistern der Vergangenheit. Voll bangem Schrecken begeben sie sich in dieses alte Haus,…
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Es ist ein Friede neben dem Obstgarten, der spürbar, erlebbar ist. Die Sonne am Zenit, sie schickt ihre wärmenden Strahlen hinunter auf die Oberfläche einer Erde. Das Bauwerk, prächtig und einzigartig platziert, wirkt wie ein Mahnmal, ein Symbol der Stille hier. Keine Menschenseele, kein Funke undkeine Seele in den Dingen, die Du hier siehst. Nur…
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Es ist ein Tier, dem Namen nach. Klassifiziert als eindimensional und ohne die Größe von höherem Bewusstsein. Die Frage nach der Seele, stellt sich ab und zu. Und doch kann sie so keiner ganz beantworten. Dem Schwan nun, ihm ist das völlig egal. Er ist einfach nur. Ein Wesen, ein Lebewesen, das seinen Pfaden folgt.…
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Ich lebe in den Worten ihre Schrift. Ich bin Wahrheit, manchmal These, die sich so den Weg in den Verstand der verschiedensten Seelen sucht. Ich bin Möglichkeit eines Traumes, der so zuerst den Wunsch nur zeichnet. Dass man ihn erleben, erfühlen kann und alsbald dann auch Realität aus ihm geboren wird. Denn die Möglichkeit der…
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Sanft nur, senkt sie ihren Blick. Scheuund einladend zugleich. Die unscheinbare Seele, die ihren Weg kreuzt,weiß nicht, ob hier Zurückhaltung oder Vorpreschen erlaubt ist.Einer Königin gleich, thront sie in Mitten des Laubdaches anblutroten Mahnmal. Die fallenden Blätter umspielen sie in letztemAufbäumen ihres verendenden Lebens. Ein letztes Mal noch, dürfensie einer Schönheit dienen und tun dies…
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Im trauten Heim des ewgen Schein, da finde ich meine eigene Glückseligkeit. Was ich hab, scheinbar besitz, ist mein, und doch kein Sein, als kleine Last eigener Besessenheit, die Lust auf mehr nur rein versklavt. So bleib ich Sein, kleinlichstes Mein, das die geadelte Sekunde nutzt, Und niemals nie in Freiheit hetzt. Denn was ich…
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Aus der Essenz des inneren Schleiersgewinnt sie ihren Nektar. Sie konzentriert sich auf die Beschwörungübernatürlicher Mächte und die Realität macht sich krumm um dieWahrscheinlichkeit der Möglichkeit. Wir wissen nicht, was alsNächstes möglich erscheint. Aber wir erahnen, dass es das Portal indie ungeahnten Möglichkeiten sein wird. Es ist ihr egal, welchenPreis sie zu zahlen hat in…
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Rot ist ihre Farbe, dem Namen nach. Undwir sinnen noch darüber nach, ob sie damit eher das Blut zeichnenwill oder die Liebe. Wir wissen aber, dass wir darauf keine Antwortbekommen werden. Denn wie immer ist es der reine Blick desBetrachtens, der uns gefangen hält. Und so sehr wir auch hinter eineBotschaft kommen wollen, die dem…
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Ich sage Dir, dass ich Dich liebe. DochDu verstehst mich einfach nicht. Zu sehr sind Deine Erinnerungeneingefärbt von den negativen Erinnerungen, die Du behalten musstest.Die Erfahrungen, die Du durch dieses Leben und durch die falschenLeute machen musstest. Ich kann sagen was ich will, die schönstenWorte finden und doch wirst Du es niemals so verstehen, wie…
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Für den oberflächlichen Blick, sindihre Augenlieder geschlossen. Wir aber erkennen, dass sie nurschamhaft, der Sanftheit verschrieben, den nach unten gerichtetenBlick verhüllen, vielleicht auch verdecken. In den erstenGedankenzügen sind wir so nur direkt in die Begebenheiteneingeweiht, die uns nun hier erwarten. Es ist kein Getöse, keinlautes Gebrüll, kein nach Aufmerksamkeit geiferndes Wesen, sondernsanft wie die erblühende…