Freischreiberei

  • Wenn Keiner des Kämpfens, jemals geübt, so gäbe es keine Waffen, kein Schlachten, kein Töten. So glaubt man es, so will man es sehen. Doch Waffen, ein Jeder nur trägt sie im Innern.   Finster, Verschlingend und voller Habgier.   So gibt’s die Waffen, So gibt’s auch eben nur Täter, die suhlend dem Dunkel nur…

  • In den Gedanken sind wir frei, ungebunden, ohne jegliche Beschränkung.   Ein Tor nur, eine unverschlossene Tür, ein Portal, das zum Eintritt einlädt.   Wir fliegen, losgelöst, in den Weiten des Himmels. Fernab vom Boden, nahe an den sanften Kissen, in die wir uns betten.   Sie säuseln, sie treiben, weiß und hauchdünn, einer Decke…

  • Der plätschernde Funke ergießt sich im Moment. Er spinnt die Fäden eines Netzes, das sich über die Oberfläche zieht. Kristallisiert in der Sekunde, verewigt im Moment. Normal nur, würden wir dies einfach übersehen. Aber dieser Augenblick rückt es in das Zentrum unserer Wahrnehmung. Zieht und hinan, hinein und ganz nah heran. Auf dass wir dieses…

  • Denn die Liebe, Sie ist einfach nur.   Ist Dir kalt, So wärmt sie Dich. Ist Dir warm, So kühlt sie Dich. Bist Du eingeengt, So schenkt sie Dir Freiheit. Bist Du verloren, ohne Halt, So schenkt sie Dir Umarmung.   Denn die Liebe, Sie ist einfach nur, Ein Band, Das niemals kettet und doch…

  • Eine Sekunde Zärtlichkeit, Das ist Moment, Das ist Augenblick, Das ist Berührung, Sanfte Empfindung.   Es ist das Streichen des Blattes, Über Sees Oberfläche. Es ist der Flügelschlag des Marienkäfers im Sonnenschein.   Eine Sekunde Zärtlichkeit, So gering, So winzig klein, Und doch, Da kann es alles sein.   Wer fühlt, Empfindet. Wer schaut, Nur…

  • Wer Liebe sucht, der findet sie nicht. Wer liebend sucht, braucht des Findens nicht mehr. <<>> Wer Spiegel sucht, der findet sich nicht. Wer spiegelnd sucht, der findet, rein sich. Was wir suchen, finden wir nicht. Suchen wir nicht mehr, so haben wir es bereits. <<>> Doch ist dem ersten Schritt, an Weges Pforte, zum…

  • Die Stille übt sich keines Vergehens. Die Zeit, sie läuft so dickflüssig wie die rote Marmelade die Schneide des Messers hinunter. In Tropfen platscht sie auf die Wirklichkeit und gibt immer nur einen Ausschnitt der Gegenwart frei. Hinter trüben Augen beobachten wir die kleinen Gedanken. Wie sie kommen und gehen. Mal hierhin, mal dorthin. Und…

  • Die horrenden Löwen eines Innern, sie üben sich des Brüllens. Sie kennen keine Schwäche, nur den Angriff als auch die schöne Verteidigung. Und dem sanften Lamm, der verletzlichen Seele, dem tun sie nichts. Denn sie sind keine Wölfe, die auf Beute aus sind. Sie sind die Könige eines Königreiches, das keinen Raum, keine Existenz besitzt.…

  • Auf der einsamen Wanderung in das eigene Leben ist das Selbst der einzige Begleiter. Auf dem verlorenen Pfad in das eigene Innere, übt der triste Asphalt sich seines Dauerns. Irrwege und Schlenker säumen den niemals geraden Pfad. So weißt vorher niemals, was Du alleine zu finden wagst. Ist es Wahrheit? Die kleine Erkenntnis? Sind es…

  • Im Dickicht der eigenen Zweifel findet ein Kampf statt. Die Dämonen der Schwäche kichern geifernd über jedes gute Gefühl. Sie wispern und flüstern Worte des Selbstzweifels und kennen genau die Punkte, die berührt und aktiviert werden müssen. Augenscheinlich wird physisch kein Arm erhoben, aber rein im Gedanken findet die wildeste Schlacht hier statt. Die Krieger…

  • Neben dem geiferndem Maul des Tigers bewahrt sie sich ihre Reinheit. Trotz der vernichtenden Macht der wildesten Natur bleibt sie nur sanft. Sie ist die Eine, die Kleine, die Sanftmütige, die Reine. Das Schwarz breitet seine allumfassenden Schwingen aus. Möchte erfassen und bedecken. In den dunkelsten Abgrund hinunter schicken. Sie aber wehrt sich nicht. Die…

  • Der Takt der Nacht gibt seinen Rhythmus vor. Die Ewigkeit einer Dunkelheit breitet seine Decke aus. Krächzend dort oben erhebt es sich in die Höhe. Treibt in das Nirgendwo des Irgendwo. Wir wollen folgen, doch können wir es nicht. Denn wir sind versklavt und geknechtet an nur einen Augenblick. Die Kette des Momentes geißelt die…

  • Sing ich nur,Was Du hören willst,So bin ich Deiner,Einer derer, Die Du verstehend,Ins Herz zu schließen vermagst.Dessen Töne,Du in Sehnsucht,Sucht und Hingabe,Zu verfolgen weißt. Tu ich,Was Du willst.Spreche ich den Laut nur,Den Du hören willst. So ist’s gut,So ist’s richtig,So ist’s Sein,So ist’s Mensch, Doch niemals nie ein Ich. So suche ich findend,Was vorher niemals…

  • Man sucht das Ziel,weiß um den Weg nur nichts. So wird’s zu Stolpern,dem schweifenden Blick,der niemals Alles erfassen,nur zu streifen vermag. Aber was verpasst,das alleine könnt es sein,was suchend,nicht sich finden will. So allein wird’s nun geboren. Die Suche ohne Wiederkehr.Das Packen ohne Greifen.Das Denken ohne verstehen.Das Leben ohne nur ein Gefühl. Denn suchend will…

  • Tue ich nicht, was ich bin,was ich fühleWas ich wünsche,so bin ich nicht,Und werde nie sein. Also tue ich, forme Wünsche in Realität,übe Wissen ohne Gedanken,lerne lieben ohne fühlen,und nehme den ersten an Zügen des Freien, An Leben,An Ich,An Sein,An werden. (Aus dem Jahre 2012 Copyright by me 🙂 ) [TABS_R id=16687]

  • Da draußen breitet sich die Decke der Gleichheit aus. Das Schwarz der Gleichgültigkeit. Das Nichts ohne Existenz. Der Nebel, der alleine es vermag zu verhüllen und in die Unsichtbarkeit zu tauchen. Das Alles, das sich selber ergibt. Im gleichen Ton alleine sich selber malt. Bis jede Existenz dem Chameleon gleich, als Joker, aneinander vorbeigleitet. Seelen,…

  • Was des Menschen begreifen …

    Was des Menschen, Greifen, Begreifen, sich knechtend ergibt, ist weniger an Wirklichkeit, als des Geistes Weiten, schauend, zu fliegen vermag. Mehr Geist, weniger Mensch, Wahrheit aller Möglichkeiten, zum Tore jeder Wirklichkeit.

  • Gleichen unsere Wege nicht der ewigen Brandung eines Meeres?Immer wieder versuchen wir in schäumenden Aufbäumen Unmögliches zu erreichen.Wissend, dass Mögliches im Treibgut nebenher schwimmt. Jedes Meer hat seine Strömung,und in Vervollkomnung des eigenen Selbstes,bedeutet das nicht dagegen zu rudern,sondern ebenso sich treiben lassen zu können. Schicksals Pläne sind unergründlich,ein manchmal wurde Zukunft bereits gewoben,und wenn…

  • Am Morgen, legt die Nacht sich in ihren eigenen Schlaf. Die Seele erwacht und ebnet der Allmöglichkeit noch frischer Gedanken, jedwede Realität. Es kann nur alles sein. Es darf sich jedes nur bilden. Was der Vorstellung entspringt, dem Geiste entschlüpft. Am Morgen, dem Tor in eigene Allmöglichkeit, erwacht die Seele am ersten Mal zu diesem…

  • In Stunden, in Minuten, sogar in Sekunden, zieht sie an uns vorüber. Wissen wir sie zu nutzen, so wird aus einer Sekunde manchmal eine eigene Ewigkeit. Sie zieht vorbei an uns, mal schneller, mal langsamer und doch sind wir auch der Meister eben jener nur wieder. Was wir nutzen, für uns, die Ziele und auch…