Freischreiberei
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Wie die Scherben einergeplatzten Erinnerung hält sie die gepflückten Pflanzen und Halmeder einstmals grünen Wiese in der Hand. Sie will nicht vergessen,welches blühende Leben sie berührt, erahnt und im Moment erhaschthat. Sie selber sitzt auf der stillstehenden Schaukel. Ebenfalls eineErinnerung an all die Kraft, den schwingenden Trubel eines bewegtenKörpers. Es scheint fast so, als wenn…
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Gedanken sind Anfang,Worte das Tor,Aber die Handlung alleine erschafft,die erwachten Träume. Gleichung gebraucht Beweis, Leben nutzt den Atem,Wissen ergründet Macht,Veränderung gebiert alleine Tat. Wenn alles gesprochen, Geteilt was wissend gefunden,Dann ist’s nicht mehr der Stimme,Sondern allein,Begreifendes Handeln.
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Am Morgen der Träume, schickt es mich auf Wege, auf Abwege, der noch verwirrten Gedanken. Ich weiß nicht, was kommen mag. Erahne nicht mal, was geschehen kann. Und doch, da bin ich voll des Mutes, voll der Hoffnung und positiver Gedanken. Es ist, keine Übung, keine Kunst, für wahr, die Arme zu öffnen, zu empfangen,…
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Der Zweifel, er nagt, er frisst und krempelt Dich um. Nicht genug, gut genug, zu wenig, und miserabel. Der Zweifel, er führt, geleitet, zur kleinen Wahrheit. Über Dich, Dein Können, Möglichkeit, Potential. In Leistungsdruck, der Gesellschaft des immer Besseren, treibt es dich an, schickt dich rauf als auch runter. Gesund ist es, sich selbst zu…
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Das Wertvollste, was man verlieren kann ist der Friede mit sich selbst. Die Welt ist eingetränkt mit Negativität und enttäuschten Erwartungen. Und ab und an sich abzuschotten, kann das Heil der Errettung sein, das einem mehr Wahrheit verspricht, als jedes laute Wort einer aufbrausenden Rede. Denn wie immer kommt es nicht auf die Worte an,…
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Sei Verführung, auf dass ich voller Lust die Sünde sein darf.Sei meine Unschuld, dass ich der Ideale nicht fürchte.Sei der Spiegel, der mein Sollen, nicht mein Sein mir zeigt.So werde auch ich das Dein, das sich dem Mich verschrieben ein Dich bildet.Zum Zweie im Einen, dass dennoch nie Eins wird.Im Spiele aber des Findens, Aufgabe,…
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Wenn der Lärm der Welt uns davonabhält, die leise flüsternde Stimme des Innern wahrzunehmen.Zaghaft wispernd kündet es von unserer eigenen Wahrheit, kommt abergegen das Gewitter einer Umwelt nicht an. So sucht es sich nacheiniger Zeit den Weg durch die aufbrausenden Gefühle, damit wir unsselber nicht einfach ignorieren oder vergessen, wer wir im Innern nurselbst alleine…
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Niemand sagt Dir was Du zu tun hat. Niemand diskutiert mit Dir, denn Du bist der Herrscher Deiner einsamen Insel. Ein König eines Königreiches, das keine Untertanen besitzt. Der reiche Besitzer ohne Ländereien oder gar auch nur Eigentum. Und niemand redet mit dir. Und niemand zweifelt Dich an. Angenehm, solch ein Friede der Einsamkeit. Ein…
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Der Sand der verlorenen Seelen wird durch den Wind der Allmöglichkeit in alle Richtungen geblasen. Die Ruinen versunkener Erinnerungen manifestieren sich als Mahnmal neben der willkürlichen Macht des Staubes. Die Wüste schickt ihre Hitze des unablässlichen Feuers einer vergangenen Leidenschaft in die Weite hinaus. Vereinzelt wandern Lebewesen als Erinnerung umher. Bringen monoton die Gleichgültigkeit zum…
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Ich fliege hinauf, als auch hinunter, drauf und drunter hoch und runter. Durch die Wüste der Traumlandschaft, durch die Brandung wechselnder Gefühle, durch die Färbung des ureigenen Innern, durch die Ängste und Freude. Begleitet durch Worte, fremden Ursprungs, kristallklarer eigener Gedanken, und die tiefsten Wahrheiten dazu. So treibt es mich an die…
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Im Blick allein, da endet Wirklichkeit, beginnt ein Traum, der Tor, als auch Flügel, in des Himmels Weiten, der Herzen Seele, streuend nur neu formt. Dem Blicke ist die Sekunde, der Zukunft die Ewigkeit, im schaffenden Sein, erfassten Traume zu bilden. Aber was, wenn nie erblickt? Was, Wenn nie gesehen? Was, wenn niemals…
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Ich würde Vieles, Anders machen, Besser, Treffender. Würde die richtigen Entscheidungen treffen, da ich das Ergebnis bereits kennen würde. Würde das Dauern einer Gegenwart aushalten, da ich den Preis bereits schauen durfte. Ich würde mir den Zauber der Überraschung nehmen, da ich das Ende bereits spoilerte. Würde Sechser im Lotto abräumen, und bemerken,…
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Der Verstand, er wählte, der Rest musste folgen. Logik, Werte, Vernunft und Moral, ein Richtwert für den Weg der Zukunft. Ein Tag, dann Mehrere und die Nächte schwanden. Kein Schlaf, der noch erholte. Kein Geschmack, der noch erfrischte. Ein fades Farbenspiel verewigt in jedem der Sinne. Die größte Stärke, nun benutzt, Überlegungen, Querverweise…
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Vertrauen, Das eine Wort, Mit großer Bedeutung. Erst in Tat, Manchmal Beweis, Da erst lernen, Begreifen, Verstehen, Wir in einfach Moment, Was wirklich ihre Stärke offenbart. Es ist dem Lassen, Manchmal dem Tun, Dem Glauben in Menschen, Dem simplen Hingeben, Dem Fallenlassen, Dem Wissen, Dass auffangend der Lohn sich erst nur zeigt. …
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Zeitlos,Ist Zeiten Geflecht,Minuten Takt,Stunden Last. So sagt’s das Herz,Widerspricht Verstand.So ist als dann,Wissen nur kein Garant. Ist’s dem Fühlen,Dem Fehlen an Zeit,So ist das Wühlen,Des Innern so weit. In Tiefe,Ebbe an Stromes Grund,In weites Schwingen an Innern Schlund,So geht’s hinab,Hinauf,So dann. Zeitlos,Ist eine Zeit,Die keiner Bedarf,Als Erlebens Augenblick. [TABS_R id=16687]
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Die Kunst der Zweisamkeit, Nicht einsam, Nicht rein zweisam, Zusammen dagegen zwei einmal. Denn was suchend sich findet, Öfter vom Schicksal gepaart, Das bildet das Zwei aus einem, Das Eine aus Zweien. Wie das Meer im Sonnenuntergang, Edelstes Anlitz nur zusammen präsentiert, So tun es zwei fortan nur ebenso. Leuchten, Lieben, Freuen,…
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Die Natur Sie spricht mit uns. Mal lauter, Mal leiser. Im bewegten Blatt, das knisternd sich im Winde dreht. Im lauten Rauschen, das blasend die Welt umdreht. Es zwitschert dort, in höchsten Höhen. Es bellt dann hier, am Grund hernieder. Wer lauscht, nur der kann hören, was Natur anspricht, im Frieden des…
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Ich hab Dich und Du hast mich. Wir können nicht ohne einander, voneinander, lassen oder gar aufhören. So bist Du eine Sucht, dem Namen nach, eine Lust, die keinen Genuss macht. Ich wäre gerne ohne Dich, und Du ohne mich? Wohin dann mit dem Geld? Ich kaufe mir die ganze Welt. Reichtümer…
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Wir sind nah, körperlich, geistig, in dieser Begegnung. Wir schmiegen uns, aneinander, nebeneinander, in schützender Umarmung. Wir sind zwei, die eins sein sollten. Und in dieser Sekunde, erfüllen wir der Bestimmungs Zweck. Die Welt da draußen, sie betrifft uns nicht. Zieht an uns vorbei, streift die Ewigkeit der Seelen, wie der Windhauch…
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Im Dunkel der Nacht, da treibt es mich umher, im schnellen Schritt, doch ohne Hast. Ich suche nichts, und finde gleich für wahr, zu später Stunde, die Stille oh ja. So strömen die Autos, auf Straßen im Dunst, im Nebel des leichten Regens, gen Heim und Heimat. Mich aber treibt es, in…