Der bittere Beigeschmack des morgendlichen Kaffees zieht sich durch meine Geschmacksknospen. Ich akzeptiere es notgedrungen. Aber ein bisschen weit bin ich es auch gewohnt. Es stört mich nicht und es ist, wie es eben ist. Kaffee schmeckt eben bitter. Ich brauche ihn und er macht mich wach. So ist es so etwas wie eine Zweckgemeinschaft. Es gibt viel zu tun an meinem Blog. Ich habe ein simples minimalistisches WordPress Theme genommen und über den Customizer es vollkommen individualisiert. Nicht ein Button auf dieser Seite, diesem Blog ist Zufall. Ich habe ihn selber eingefärbt, positioniert und alles designed. Das letzte Mal als ich einen Blog so sehr individualisiert habe ist gut und gerne 10 Jahre her. Es war das Thesis 1.8 wordpress Theme was ich gekauft hatte. Das konnte man übers Menu und auch über Codierung vollkommen eigen kreieren und designen. Diesmal ist es ein kostenloses WordPress Theme. Und ich bin nie mit dem vollkommen freien Customizer klar gekommen. Nun, diesmal lief es, als sollte es so sein. Das Ergebnis ist ein vollkommen uniquer Blog. Meine Sorge alleine ist, dass es ein bisschen too much mit dem Design sein könnte. Ich hoffe nicht. Ich habe auch gut und gerne 10 Stunden Arbeitszeit in das Design reingesteckt. Das Reinarbeiten, das individualisieren, das Ausprobieren. Und jetzt ist mein Blog so weit fertig, wie ich hoffe. Denn natürlich lebt ein Blog von den Worten. Sie sind ausschlaggebend. Sie geben dem Leser Persönlichkeit, Gedankengut und den Spirit, wie ich in einem anderen Blogartikel bereits gesagt habe. Aber das Design entscheidet darüber, ob ein Surfer aus den Weiten des Internets sich überhaupt die Seite anschaut, den Worten eine Chance gibt zu wirken. Deswegen kann man natürlich vollkommen unscheinbar seinen Internetauftritt gestalten und hoffen, dass die Worte alleine reichen. Oder man macht es, wie ich. Man individualisiert so weit, dass eine unique Seite daraus entsteht, die schon im Design ein Versprechen für die eigene, andersartige Seele verkündet. Natürlich muss man sich dann darüber im Klaren sein, dass das Design der Seite schon aussortiert, wer überhaupt die Seite besuchen wird. Wie Aussehen eines Menschen Sympathie oder Ablehnung verursachen können, so ist es mit der virtuellen Persönlichkeit, die durch das Design des Blogges mit dem Surfer aus den Weiten des Internets spricht. Deswegen erfordert es auch schon ein bisschen Mut, sich zu präsentieren, zu individualisieren und sein Selbst durch das Design dem Internet preiszugeben.
Schreibt mir es gerne in den Kommentaren, ob es zu much ist, was ich hier designed habe. Aber ehrlich gesagt, liebe ich jetzt hier meinen Blog genau so, wie er jetzt aussieht. Er spiegelt meine eigene brachiale Kreativität jetzt wieder. Und die 10 Stunden Arbeit am Design, die sieht man in gewisse Weise auch. Mein Blog ist genauso explizit anders und nicht mehr reiner Durchschnitt, wie es mein Inneres, mein eigener freier Geist nur ebenso zu sein scheint, sich das Recht auf Andersein herausnimmt.
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