Was will ich? Will ich berühmt und bekannt werden? Das dicke Geld verdienen? Oder wonach sehnt es mein Inneres? Einfach Freiheit? Die Seele atmen lassen, erschaffen, kreieren, gestalten? Wort für Wort ein Unikat zu erschaffen, wie es nur dieser Moment erlaubt sich zu bilden? Bin ich Medium oder Schöpfer? Spricht die brachiale Kreativität durch mich oder bediene ich mich bewusst des Schöpfergeistes? Im Grunde genommen ist das Wie nie wichtig, nicht von Bedeutung. Wichtig ist nur, dass der Moment jetzt gerade seine Einzigartigkeit wie ein Foto de Augenblicks festhält. Und ob es meiner bewussten Kontrolle unterliegt oder ein höheres Selbst sich nur meines Unterbewusstseins bedient, ist nicht von Belang. Diese Sekunde gerade friert sich in den Weiten des Internets ein und wir besuchbar. Wie der Eisklotz im Eismeer, der sich Moment an Moment gefroren in die Tiefe erstreckt, so ist es auch mit den Worten und eigener Tiefgründigkeit. Wer das Gefrorene auftaut, sich anguckt, was sich im Sog der Tiefe verstecken möge, der kann Schätze finden, die dem oberflächlichen Blick verborgen bleiben. Diese Sekunde gerade ist von mir eingefroren, aber durch den Leser wird es wieder lebendig und lebhaft, sprechend voll eigener Wahrheit. Und was auch immer der Leser hier finden mag, muss nicht mit dem harmonisieren, was ich aussagen wollte. Denn seine Wahrnehmung ist genau wie meine, momentan und dem Geisteszustand aus Wissen, Hoffnung und Erfahrungen als auch Geistestiefe unterworfen. Viele Variablen, die es unmöglich machen allem gerecht zu werden. Deswegen ist jeder einzelne Artikel so etwas wie die Schnur der Angel, die Gleichgesinnte einfangen möge und sich erlaubt eine Gemeinschaft zu bilden, die aus dem weiten Meer des Internets gefangen wird. Harmonie, Gleichsinn und Tiefsinn. Das ist es, wonach es mich gelüstet, um die Frage vom Anfang zu beantworten. Und brachial kreativ den Moment und seinen Geisteszustand festzuhalten. Bis zum nächsten Artikel.
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