Mobile Gedanken

  • Des Morgens sein Trubel ist des Tages ewiger Begleiter. Denn was Morgens seine Schwingen öffnet schließt sie am Tage nicht mehr. So wählen wir am Morgen sehr sorgfältig aus was uns zum Wachwerden begleitet. Zeichnet es doch die ersten Spuren des Tages. Wir können voll des Hochgefühls starten und von den ersten Schwierigkeiten direkt ausgebremst…

  • Die Wahrscheinlichkeit malt die Wahrheit einer Möglichkeit. Denn so, wie sich ihre Variable auflöst, so nur schreibt die Zukunft ihre Botschaft. Denn was ist, war einmal nur die Hoffnung eines inneren Sehnens. Nun aber ist es Realität und Bestand. Es beginnt unscheinbar in den fast unwirklichen Bahnen eines Geistes. Zuerst nur als energetische Funken, deren…

  • Aufgaben verpflichten uns zur Tat, wie die Moral uns die Gefühle aufzwingt. Eines um das andere Mal tun wir, als auch lassen wir. Denn nur so, wie wir uns selber beleuchten, nur so entdecken und erkennen wir ein Selbst. Mal ist es hell, ein anderes Mal nur dunkel. Und wie wir damit umgehen, wie viel…

  • Einfach mal umarmen was man vermisst. In Gedanken die Arme um es legen, behutsam in die Hände nehmen und gelegentlich in der Erinnerung schwelgen. Dabei dann voll auskosten und nur nicht vergessen daran zu erinnern, dass es vergangen ist. Es war eine Lektion, eine Erfahrung, eine besondere Sekunde und auch wenn ich dankbar für sie…

  • Der frühe Morgen hat Gold im Mund. Genau so viel, wie wir aus unseren Träumen mitnehmen, erahnend vielleicht erfühlen durften. Denn auch wenn wir aus unseren Träumen zum Ende der Nacht erwachten, so liegen wir weiter in einem Schlummer. Eingewickelt in Gefühle, zugedeckt von Hoffnung und eingebettet in die schier unermessliche Kraft unseres Innern, die…

  • Es ist keine Kunst, man selbst zu sein, wenn einen niemand beachtet. Im grauen Kämmerlein einem DaSein zu fristen, fernab jeden Lichtes und jeder menschlichen Regung. Interessant wird es erst, wenn man als das wahrgenommen wird, das man im Innersten wirklich ist. Die Kunst ist nicht, sich zu verstecken, als vielmehr im passenden Rahmen sich…

  • Die laute Stimme verkündet nicht mehr richtig Wahrheit als die flüsternde. Ist es nicht sogar wahrhaftig so, dass wer um sich selbst weiß, nicht nach Aufmerksamkeit giert? Leise flüsternd verkündet er Wahrheit. Dabei ist es der Botschaft egal, ob sie gehört wird oder nicht. Es ist die Wahl der freien Entscheidung ihr zu folgen, sie…

  • Sterne in der Nacht. Das Leuchtfeuer in mitten des tosenden Meeres. Die dargebotene Hand, die einem helfend und unterstützend gereicht wird. Kleine, scheinbar unbedeutende Signalfeuer, die nur das betroffene Selbst versteht. So findet alles seine Bestimmung im rechten Moment, in einzigartiger Sekunde, die nur einmal geschieht. Und wir dürfen sie schauen, agieren, reagieren oder gar…

  • In der heutigen Zeit ist es schwer, nur was für sich alleine zu machen. Einen Moment auszukosten, ohne ihn mit aller Welt zu teilen. Es ist einfach und es geht verdammt schnell. Mal eben das Eis fotografiert, ein Selfie mit Partner oder Gegenüber und dann ab damit in die sozialen Netzwerke mit entsprechenden Hashtags. Dann…

  • Der Worte ihr Sinn, wir nehmen es hin, ist zweifelhafte Lasterhaftigkeit. Denn auch wenn sie es wagt, der Sünde zu frönen, wer will es beschönen, ist auch sie nur ein Teil der Dualität. Manchmal gibt sie nach und manchmal ist sie stark. Aber verfehlt, wagen wir es nicht sie zu schimpfen. Ist auch sie nur…

  • Da draußen zieht die Dunkelheit vorbei. Seelen legen sich hernieder in den Schlummer tiefer Träume. Welten voll der Möglichkeiten eröffnen sich. Verdammen als auch erheben in den höchsten Himmel. Die Nacht ist der Ort der Stille, der wie unter einer Decke, zu verstecken weiss. Und wer Wahrheit sucht, tiefe Erkenntnis, dem eröffnet sie sich gerade…

  • Wir kommen aus diesem Leben nicht mehr heraus. Wie eine Aufgabe, wie eine Pflicht, wie eine Prüfung wurde es uns auferlegt. Und wir nur, wir versuchen das Beste daraus zu machen. Wir fallen und richten uns wieder auf. Wir triumphieren mit strahlendem Lachen und schreiten immer weiter voran. Denn das Einzige, was uns verdammen kann…

  • Es sind unsere Ängste, die uns hemmen und zurück halten. Schlechte Erfahrungen und falsche Vermutungen über eine mögliche Zukunft. So bremsen wir uns aus, halten uns davor zurück, zum freien Selbst heranzuwachsen. Es ist normal, dass es so ist. Haben Ängste doch auch die Aufgabe uns zu beschützen, dass wir eben nicht gerade ins offene…

  • In Mitten von Genie und Wahnsinn treibt es die kreativen Geister umher. Sie müssen sehr genau auswählen, welche Idee sie verwerfen und welcher sie folgen, als dann auch Nahrung fürs Wachstum geben wollen. Denn manchmal nur, sind es die lautstarken Gebarden von flüsternden Dämonen, die sich in der Tiefe verstecken, um ein Selbst vom Pfad…

  • Wir stagnieren in der Gleichgültigkeit monotoner Beweglichkeit. Suchen, was wir nicht finden können, unbewusst nicht einmal wollen. Drehen uns im Kreise einer wirbelnden Welt. Auf dass wir nicht vermissen, was uns nicht, was wir nicht, finden. So geht es weiter, auf und ab, unabänderlich in die Arme der unbekannten Zukunft. Zurück, so oft wir es…

  • Wir sammeln Menschen in unserem Leben. Augenblicke und seltene Momente. Alles davon zieht an uns vorbei, ohne dass wir es halten können. Menschen kommen und gehen. Wir tauchen in ihre Existenz ein, leben mit ihnen und erleben sie. Bis dass das Leben uns wieder scheidet. Die Umstände, die wir nicht lenken können, uns auf Umwege…