Essenzen

  • Jede Seele hat eine ureigene Macht über die Realität, die sie sich selber erschafft. Und stelle ich mich hin und kreiere etwas, dann benutze ich diese Macht auch wissentlich. Ich nehme die Leere aller Nichtexistenz und fülle sie mit Tönen aus dem Lied meiner Seele. Ich berühre meine innere Melodie und erfühle die sanft schwingenden…

  • Wir alle brauchen etwas, in dem wir aufgehen, in dem wir unsere Seele mal sprechen lassen können. Viel zu oft tragen wir die Last der Maske, da müssen wir uns etwas suchen, wo das Innere mal frei spricht. Was es ist, ist im Grunde egal, hauptsache, wir finden unseren Frieden damit. Und was wir dann…

  • Das leere Blatt liegt vor mir. In all seiner Reinheit, in seiner Unberührtheit präsentiert es sich mir einladend. Auf dass ich These, Wissen, vielleicht auch Querdenkerei auf ihm verewigen kann. Es ist wie das Portal in eine eigene Freiheit, denn es gibt mir nichts vor, es schränkt mich nicht ein und es gibt mir die…

  • Das Dunkle, die vernichtende Existenz eines Abgrundes spricht mit wispernden Stimmen. Auf dass wir ihm zuhören, uns von den Dämonen einer Schwäche herunterziehen lassen, in die Tiefe des Vergessens. In den dunklen Hort, den Ort, der nimmersatten Existenz, die um ein Selbst nicht weiß, nicht wissen will. Das Erinnern an das Licht, geht nicht, denn…

  • Nach dem Trubel kommt die Ruhe. Nach der Ebbe die Flut. Nach der Dunkelheit einer Nacht der Sonnenschein des Tages. Nach der Liebe die Trennung, dann Zeiten später wieder Liebe, dann wieder Trennung, im ewigen kleinen Kreislauf, bis man das Eine gefunden hat, nach dem man eigentlich immer gesucht hat. So sind wir den Veränderungen…

  • Die Nacht da draußen, sie könnte nicht schwärzer sein, als das Dunkel eines Selbst. Die Dämonen, die in den Schatten der vernebelten Gaslaternen lauern, sie geifern und sabbern sogar. Sie wissen um die Schwäche neben dem Schwarz. Sie kennen die Stimmen des Zweifels nur zu genau. Und ab und an stimmen sie ein in den…

  • Es ist einfach und simple, wenn man über den reinen Zweck nachdenkt, der dann auch nur den Sinn ergibt. Einer hat etwas, was der nächste will. Und so tauscht man Eines gegen das Andere. Ein simpler Handel, dem Namen nach. Aber es scheint so, als wäre da noch so viel mehr. Etwas, über das sich…

  • Gefangen als Sklaven zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Ständig nur vorwärtsgetrieben in ewiger Suche. Dem Drang des Entdeckers, der seinen Durst nach Erkenntnis niemals stillen kann, unterworfen. Spielbälle von Schicksalswebern, die uns den schönen Zufall noch dazu schicken. Fragende, die nicht die Antworten bekommen, die sie suchen, aber ebenso oftmals nicht mal die Frage kennen.…

  • In der Sanftheit manchen Tieres findet sich die Reinheit der Natur wieder. In ihrer Unbekümmertheit die Freiheit ohne ein höheres Bewusstsein leben zu müssen. So ist das Nichtwissen, das Nichtsehen, das Nichtdenken oftmals der eine Weg um im Frieden zu leben. Wie im Pakt mit einem Teufel, verkauft man Potential, um ein Anderes leben zu…

  • Die Idee ist wie der erste Funke zu einem Lagerfeuer. Das erste Glimmen einer aufgehenden Sonne. Das Räkeln am Morgen, bevor der Trubel und das Schaffen eines Tages uns gefangen nimmt. Der erste Impuls, der die Maschine startet, bevor sie sich aufmacht und im Schnaufen der Lokomotive die ganze Welt bereist. Sie ist Potential, sie…

  • Wenn die Intelligenz zur neuen Dummheit verkommt, sie obwohl sie alles begreifen darf, einfach nichts zu erkennen hat. Wenn Schön das neue Hässlich ist und das innere Aussehen die Oberhand gewinnt. Wenn Reich das neue Arm ist, da man alles hat, was man sich wünschen kann, aber nichts von wirklichem Bestand. Wenn Berühmt das neue…

  • Es ist schwer zu gehen, wenn mehr hinter einem liegt, als davor. Wenn der erste Schritt in die Zukunft mit Erinnerungen beginnt. Und doch, da müssen wir es. Da sollen wir es. Es muss kein Großer sein. Oftmals sind es die vielen Kleinen, die einem zu schaffen machen. Das Winken, ein Auf Wiedersehen, Goodbye und…

  • Jede Geschichte erschafft einen Raum der Realität. Eine Wirklichkeit, die bewusst erlebbar ist. Und so, wie sie die Grenzen des Möglichen definiert, so nur sind wir die Besucher eines fremden Bewusstseins. Das uns einlädt in seine Welt einzutauchen. Das uns willkommen heißt in den Raum momentanen Erlebens. Dass wir teilen mögen, was fremder Seele widerfahren…

  • Was Du willst, das kannst Du. Nicht jetzt, aber irgendwann, wenn Du Dich dem Üben unterwirfst. Möglichkeiten sind immer nur so begrenzt, wie eigener Verstand sie anerkennen will. Woran du zweifelst, dem verschließt Du Dich. Womit Du haderst, nur damit beginnst Du nicht. So ist dem ersten Schritt das wichtigste Portal in die noch unbekannte…